POWERLIGHT Project

Pathologie

Im Folgenden zitiere ich aus dem Buch Otto Bergsmann/Roswitha Bergsmann "Chronische Belastungen: Unspezifische Basis klinischer Syndrome“, 1998.

Professor Bergsmann arbeitete an den Grundlagen der Therapie chronischer Krankheiten. Mit seinen Denkansätzen gab er Impulse zur Entwicklung von Powerlight.

"Pathogenetisch betrachtet werden in diesem Stadium bei Weiterbestehen der primären Reizsituation alle Sekundärstressoren überwertig (hypererg) beantwortet. Dies betrifft vor allem allergische Reaktionen, die in diesem klinischen Stadium häufig zu beobachten sind. Im Stadium der Erschöpfung sinken die Istwerte langsam ab, gleichzeitig wird aber auch die Toleranzbreite (Adaptationskapazität nach HILDEBRANDT, 1985) eingeengt. Daraus können bei banalen und pathogenen Zusatzreizen, aber auch bei Regulationstests, systemische Kippreaktionen entstehen. Im Tiefstand der Erschöpfung wird die Bandbreite der parametrischen Oszillation eingeengt, und die Reaktion auf Reize ist infolge Erschöpfung der Systeme vermindert.

Es besteht Regulationsträgheit bis Regulationsstarre in den humoralen Systemen, während bei unmittelbar beobachteten vegetativen Größen oft Labilität auffällt."

Dr. Klose verleiht als Vorsitzender seiner medizinischen Forschungsgesellschaft dem Ordinarius der Universität Wien, Professor Otto Bergsmann, den Ehrenpreis der Gesellschaft.